Das "Zusammenrücken hinter dem Präsidenten in Kriegszeiten" gilt selbstredend auch für reiche US-Schluckspechte. Der Weinpapst Robert Parker ["Wine Buyer's Guide"] will Weenie-Frankreichs Weinmessen meiden und orakelt: "Ich schätze, die Probe aufs Exempel kommt erst nach dem Krieg, wenn Extremisten in der Bush-Regierung nach Rache dürsten."
waldt - am Freitag, 21. März 2003, 23:48
before you go to bed tonight, ask your parents if you can stay up a little longer to surf the web for info on the war. cause bbc online for children has all the answers.
why has the war started? who will win? will it be WW3? pleeeeaaase mum - 5 more minutes!
"How long will war take?
No-one is really sure how long the fighting will go on for.
The US has loads of really hi-tech weapons that they hope will make the war finish very quickly.
But no-one knows exactly what the US wants the war to do."
http://makeashorterlink.com/?O2D8129E3
und jetzt gute nacht, du rübe. morgen darfst du wieder CNN schauen vorm kindergarten.
why has the war started? who will win? will it be WW3? pleeeeaaase mum - 5 more minutes!
"How long will war take?
No-one is really sure how long the fighting will go on for.
The US has loads of really hi-tech weapons that they hope will make the war finish very quickly.
But no-one knows exactly what the US wants the war to do."
http://makeashorterlink.com/?O2D8129E3
und jetzt gute nacht, du rübe. morgen darfst du wieder CNN schauen vorm kindergarten.
allthatglitters - am Freitag, 21. März 2003, 22:42
So richtig viel anders als anderswo im Westen ist es hier in New York nicht. Ein bisschen vielleicht. Die Brücken werden kontrolliert und in den U-Bahnstationen und an strategisch wichtigen Punkten sind mehr Polizisten als sonst. Außerdem hat man überall State Troopers, die in voller Kampfmontur durch die Gegend stiefeln. Viele New Yorker finden das ganz fürchterlich, wenn man etwa das Public Radio hört, da wird sich in einem fort darüber aufgeregt, aber ich muss gestehen, dass mich das einigermaßen kalt lässt. Auch wenn nicht so richtig klar ist, was die denn machen sollen. Sollen die die Stadt gegen Terroransschläge sichern? Sollen die aufpassen, dass es nicht zu spontanen Aufständen kommt? Oder sollen die einfach nur die subjektive Sicherheit der New Yorker erhöhen?
Gestern gab es auch eine Demonstration am Times Square, wo sich trotz des Regens mehrere tausend Leute einfanden. Zu der Demonstration habe ich es allerdings nicht geschafft, ich war ein wenig zu spät, da saßen nur noch zwei einsame Punks im Regen und hielten ein "Fuck Bush!"-Plakat hoch. Das war ein ganz schönes Bild, alldieweil man sich nur umdrehen musste und auf diese riesige Fernsehwand blickte, auf der das immer gleiche Bild von Bagdad zu sehen war, das Bild, das auf den Angriff wartet.
Aber ansonsten: Man ist hier in New York auch nicht näher am Konflikt als in Europa, habe ich so das Gefühl. Auf allen Sendern laufen die gleichen Al-Jazeera-Bilder, der einzige Kommentator, der in Bagdad ist, ist Peter Arnett für MSNBC, ansonsten gibt es die ganzen eingebetteten Leute, die auf ihren Panzern durch die Wüste fahren. Die Moderatoren und Experten sind meistens ziemlich ratlos, oder verhandeln endlos die ewiggleichen Gerüchte, die sich nicht verifizieren und nicht falsifizieren lassen. Immerhin werden sie meistens als Gerüchte gehandelt. Gibt es Verhandlungen mit irakischen Offiziellen über eine etwaige Kapitulation? Ist Saddam tot oder lebendig? Wo bleibt eigentlich der Einsatz der Massenvernichtungswaffen? Niemand weiß es, alle spekulieren. Genau wie wir auch.
Morgen wird es hier eine große Anti-Kriegsdemonstration geben. Das könnte ganz interessant werden. Bisher war es auf den Demos meistens ziemlich friedlich, das muss morgen aber nicht notwendigerweise so bleiben.
Gestern gab es auch eine Demonstration am Times Square, wo sich trotz des Regens mehrere tausend Leute einfanden. Zu der Demonstration habe ich es allerdings nicht geschafft, ich war ein wenig zu spät, da saßen nur noch zwei einsame Punks im Regen und hielten ein "Fuck Bush!"-Plakat hoch. Das war ein ganz schönes Bild, alldieweil man sich nur umdrehen musste und auf diese riesige Fernsehwand blickte, auf der das immer gleiche Bild von Bagdad zu sehen war, das Bild, das auf den Angriff wartet.
Aber ansonsten: Man ist hier in New York auch nicht näher am Konflikt als in Europa, habe ich so das Gefühl. Auf allen Sendern laufen die gleichen Al-Jazeera-Bilder, der einzige Kommentator, der in Bagdad ist, ist Peter Arnett für MSNBC, ansonsten gibt es die ganzen eingebetteten Leute, die auf ihren Panzern durch die Wüste fahren. Die Moderatoren und Experten sind meistens ziemlich ratlos, oder verhandeln endlos die ewiggleichen Gerüchte, die sich nicht verifizieren und nicht falsifizieren lassen. Immerhin werden sie meistens als Gerüchte gehandelt. Gibt es Verhandlungen mit irakischen Offiziellen über eine etwaige Kapitulation? Ist Saddam tot oder lebendig? Wo bleibt eigentlich der Einsatz der Massenvernichtungswaffen? Niemand weiß es, alle spekulieren. Genau wie wir auch.
Morgen wird es hier eine große Anti-Kriegsdemonstration geben. Das könnte ganz interessant werden. Bisher war es auf den Demos meistens ziemlich friedlich, das muss morgen aber nicht notwendigerweise so bleiben.
jefferson - am Freitag, 21. März 2003, 21:33
Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Anti-Warsongs, nicht nur von den Beastie Boys. Sondern auch von Billy Bragg (unter billybragg.co.uk), das Stück heißt "The price of oil" und hört sich an, nun ja, wie sich Billy Bragg eben immer so anhört. Von DJ Shadow und Zack De La Rocha, "March of Death" (Zack La Rocha war auch gestern für mehrere Minuten im amerikanischen MTV zu sehen, wo er sich unzensiert und ununterbrochen gegen den Krieg aussprechen durfte). Das Stück kann man sich unter http://zackdelarocha.com herunterladen. Dann gibt es noch ein Stück von Saul Williams und DJ Spooky, "Not In Our Name", das man unter http://saulwilliams.com findet.
jefferson - am Freitag, 21. März 2003, 21:18
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Heute melden allerhand Agenturen von der Gefahr, der sich alle aussetzen, die im Irak mit einem Sat-Telefon hantieren. Da angeblich auch Iraks Offiziere die Telefone nutzen und die US-Militärs diese ganz genau orten könnten, soll ein Telefonat durchaus mit einer Präzionsbombe beantwortet werden können. Klartext: Wer sich als Journalist oder NGO nicht einbetten lässt, lebt gefährlich. Die gleiche Bangemachen-Geschichte wurde im Februar schon mal kolportiert. Damals sagte eine US-Offizier zur BBC-Korrespondentin Kate Adie, auf die Frage, ob das nicht irgendwie - ungut - wäre, einen Journalisten weg zu bomben: "Who cares.. ..They've been warned."
waldt - am Freitag, 21. März 2003, 20:25
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Auf FM4 gefunden. Bilder einer Austellung.
Ungesehenes vom Kuwaitkrieg 1991

Viele der damaligen Vernichtungswaffen (und das ist heute wohl nicht anders) setzten Verbrennung als Vernichtungseffekt ein.
Feuer war die erste Waffe des zivilisatorischen Fortschritts. So ist das Kriegshandwerk hinter der medialen Darstellung einer sauberen "Konfliktführung" wieder ins Archaikum angekommen.
Ungesehenes vom Kuwaitkrieg 1991

Viele der damaligen Vernichtungswaffen (und das ist heute wohl nicht anders) setzten Verbrennung als Vernichtungseffekt ein.
Feuer war die erste Waffe des zivilisatorischen Fortschritts. So ist das Kriegshandwerk hinter der medialen Darstellung einer sauberen "Konfliktführung" wieder ins Archaikum angekommen.
SunTzu - am Freitag, 21. März 2003, 20:03

Auch das Geburtstagskind Wired [dieser Tage zehn Jahre alt] scheint das "Zusammenrücken hinter dem Präsidenten in Kriegszeiten" [Standard-TV-Stimmungsbericht aus Washington] freudig mitzumachen. Heute wird dazu passend ein Bericht über die "Patriot"-Abwehrrakten als Topstory abgefeiert: "In battle, interception will be the only standard for success."
waldt - am Freitag, 21. März 2003, 19:55
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SunTzu - am Freitag, 21. März 2003, 01:25
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Folgendes auf der Website von Al Jazeera , dem "arabischen CNN" gefunden. Sichtweisen, von der anderen Seite des Zauns unserer Hegemonie; erinnert mich vom Zeichenstil ein bißchen an die "Peanuts"


SunTzu - am Donnerstag, 20. März 2003, 20:44
Die Spiegel-Tante hat den angeblich letzten medialen Windschatten ausgemacht, nachdem sich die Agenturen über die "neue Offenheit" in Chinas TV überschlagen: Kenia. "Krieg ist in Afrika eben alltäglicher als das Erreichen des Halbfinales im Cricket," berichtet Thilo Thielke, der garantiert einen schicken Tropenanzug trägt und über eine Sänfte verfügt, aber offensichtlich nie "Per Anhalter durch die Galaxis" gelesen hat, weil er sonst wüßte, dass Cricket die Mutter aller Roboter-Kriege ist.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241335,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,241335,00.html
waldt - am Donnerstag, 20. März 2003, 20:23

Da bin ich aber beruhigt
SunTzu - am Donnerstag, 20. März 2003, 19:55

SunTzu - am Donnerstag, 20. März 2003, 19:34
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ist jetzt richtig in seinem Element und hält seine erste Kriegspressekonferenz: Die Jungs aus Basra und Umgebung sollen demnach am besten zuhause bleiben. Damit entfällt wohl der täglichen Spaziergang mit dem Öl-Fass. Oder dem Plutonium-Fass. So richtig sicher scheint das den Jungs vom Central Command nicht zu sein. Vielleicht sollten die Jungs aus Basra und Umgebung ihren Herd einfach mit Photoshop beheizen. Bei den Jungs vom Central Command scheint das ja super zu klappen.
http://www.centcom.mil/galleries/leaflets/Images/IZD-038.jpg
http://www.centcom.mil/galleries/leaflets/Images/IZD-072.jpg
waldt - am Donnerstag, 20. März 2003, 18:18
Man sollte meinen, es gäbe genug Bootcamps in Gottes eigenem Land, aber dem scheint nicht so zu sein: Die Site des Iraq Satellite Channel http://www.iraqtv.ws wurde gründlich modifiziert, obwohl die US-Regierung unlängst eindringlich vor "patiotischen Hacks" im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg gewarnt hat. Und ob das nicht unordentlich genug wäre, schießt der Defacer auch gleich gründlich übers Ziel hinaus und will die Irakis nicht nur vom guten Willen der USA überzeugen, sondern gleich auch noch zum Christentum bekehren.
Am Vormittag hatte der irakische Sat-TV-Channel nur noch ein Testbild über Eutelsat Hotbird 13 Grad Ost gesendet. Nur gelegentlich kamen Tonsignale durch. All das deutet auf einen gestörten oder ungenau ausgerichteten Uplink zu Eutelsat hin.
Am Vormittag hatte der irakische Sat-TV-Channel nur noch ein Testbild über Eutelsat Hotbird 13 Grad Ost gesendet. Nur gelegentlich kamen Tonsignale durch. All das deutet auf einen gestörten oder ungenau ausgerichteten Uplink zu Eutelsat hin.
waldt - am Donnerstag, 20. März 2003, 18:01
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SunTzu - am Donnerstag, 20. März 2003, 12:24
Das amerikanische Marinecorps trainiert ja bekanntlich mit Computerspielen taktische Kriegsführung. In 3d Shootern werden gepixelte Infanteristen am virtuellen Echtzeitschlachtfeld geführt. Nun ahmen die realen Marines ihren Trainingsavataren im Aussehen nach. Der moderne Leatherneck in der irakischen Wüste trägt gepixelte Texturen. Die neue Camouflage besteht aus computergenerierten Patterns. Zwecks besserer Tarnung, so das USMC.


SunTzu - am Donnerstag, 20. März 2003, 12:21
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Während der US-Angriffe auf Bagdad waren auf der Frequenz des irakischen Rundfunks angeblich der amerikanische Militär-Rundfunk in arabisch zu hören: "Das ist der Tag, auf den wir gewartet haben", wurde laut Reuters auf dieser Frequenz verbreitet. "Salam Pax", der einen Weblog direkt aus Bagdad betreibt, hat diese Meldung allerdings dementiert: "That didn't happen the 3 state broadcasters still operate", meldet "Salam Pax" um 4:40 Uhr [MEZ]. Die Desinformations-Welle hat begonnen.
http://dear_raed.blogspot.com/
http://dear_raed.blogspot.com/
waldt - am Donnerstag, 20. März 2003, 05:53
Nichts ist mehr so, wie man es einmal gewohnt war, heißt es nun ja auch schon paar Tage länger, aber eine Sache ist mir in der letzten Zeit aufgefallen, die mich wirklich wundert und verstört: Dass die Rechte den Begriff der Befreiung übernommen hat.
Zwar scheint „Kein Blut für Öl“ in der Friedensbewegung noch immer der beliebteste Slogan zu sein, und er ist ja auch catchy und leuchtet sofort ein, schließlich liegt im Irak so viel Öl unterm Sand und ein paar Mitglieder der US-Regierung kommen ja auch aus der Öl-Industrie. Aber ich glaube, dass er in die Irre führt. Dieser Krieg wird nicht um Öl geführt (höchstens ein bisschen). Es geht um Ideen.
Das ist ja eine der Sachen, die man der Rechten nicht zutraut (wenn ich jetzt Rechte sage, meine ich natürlich nicht Nazis sondern Rechte wie die Republikaner in den USA). Man denkt ja immer, der Rechten ginge es nur um die Macht, und was da nebenbei noch so an Ideen abfällt, das nimmt man gerne in Kauf oder tut in Diskussionen auch mal so, als ob es um andere Dinge gehen würde. Aber im Grunde, so geht zumindest das landläufige linke oder liberale Vorurteil, sind die Rechten korrupt und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Ganz anders als die Linken, die vielleicht auch blöd und manchmal korrupt sind, denen es aber um die Weltverbesserung geht.
Das Neue an diesem Krieg scheint mir zu sein, dass dem nicht mehr so ist. Die Linke (fast die ganze Friedensbewegung jedenfalls) argumentiert in einem fort mit der Aufrechterhaltung des Status Quo, mit den unwägbaren Risiken, die so ein Krieg bedeuten könnte, mit dem Völkerrecht, damit, dass man nicht einfach so ein Land überfallen könne, damit, dass man pragmatisch sein müsse, damit, dass es Regeln gibt und dass man sich an diese Regeln halten müsse. Und die US-Regierung sagt, nein, wir halten uns nicht dran, wir müssen die ganze Region umgestalten, weil dieser Diktator und perspektivisch auch die anderen Diktatoren aus dem Amt gejagt gehören. Wir müssen dieses land befreien.
Wenn man sich Bush-Reden so anhört – etwa die State Of The Union-Adress, wo er sagte: „Wir bringen Opfer für die Freiheit von Fremden. Die Amerikaner sind ein freies Volk, das weiß, dass jeder Mensch das Recht auf Freiheit hat und Freiheit die Zukunft aller Nationen ist. Das ist nicht Amerikas Geschenk an die Welt, das ist Gottes Gabe an die Menschheit.“ – hat man das Gefühl, das sei so etwas wie eine Theologie der Befreiung von rechts.
Zwar scheint „Kein Blut für Öl“ in der Friedensbewegung noch immer der beliebteste Slogan zu sein, und er ist ja auch catchy und leuchtet sofort ein, schließlich liegt im Irak so viel Öl unterm Sand und ein paar Mitglieder der US-Regierung kommen ja auch aus der Öl-Industrie. Aber ich glaube, dass er in die Irre führt. Dieser Krieg wird nicht um Öl geführt (höchstens ein bisschen). Es geht um Ideen.
Das ist ja eine der Sachen, die man der Rechten nicht zutraut (wenn ich jetzt Rechte sage, meine ich natürlich nicht Nazis sondern Rechte wie die Republikaner in den USA). Man denkt ja immer, der Rechten ginge es nur um die Macht, und was da nebenbei noch so an Ideen abfällt, das nimmt man gerne in Kauf oder tut in Diskussionen auch mal so, als ob es um andere Dinge gehen würde. Aber im Grunde, so geht zumindest das landläufige linke oder liberale Vorurteil, sind die Rechten korrupt und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Ganz anders als die Linken, die vielleicht auch blöd und manchmal korrupt sind, denen es aber um die Weltverbesserung geht.
Das Neue an diesem Krieg scheint mir zu sein, dass dem nicht mehr so ist. Die Linke (fast die ganze Friedensbewegung jedenfalls) argumentiert in einem fort mit der Aufrechterhaltung des Status Quo, mit den unwägbaren Risiken, die so ein Krieg bedeuten könnte, mit dem Völkerrecht, damit, dass man nicht einfach so ein Land überfallen könne, damit, dass man pragmatisch sein müsse, damit, dass es Regeln gibt und dass man sich an diese Regeln halten müsse. Und die US-Regierung sagt, nein, wir halten uns nicht dran, wir müssen die ganze Region umgestalten, weil dieser Diktator und perspektivisch auch die anderen Diktatoren aus dem Amt gejagt gehören. Wir müssen dieses land befreien.
Wenn man sich Bush-Reden so anhört – etwa die State Of The Union-Adress, wo er sagte: „Wir bringen Opfer für die Freiheit von Fremden. Die Amerikaner sind ein freies Volk, das weiß, dass jeder Mensch das Recht auf Freiheit hat und Freiheit die Zukunft aller Nationen ist. Das ist nicht Amerikas Geschenk an die Welt, das ist Gottes Gabe an die Menschheit.“ – hat man das Gefühl, das sei so etwas wie eine Theologie der Befreiung von rechts.
jefferson - am Mittwoch, 19. März 2003, 19:32

