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Pokern als Unterrichtsgegenstand will der Harvard-Universitätsprofessor Charles Nesson auf den Hochschulen der Welt einführen. Vom Spiel um Karten und Geld sollten sich junge Generationen viel gutes Wissen angewöhnen können: Mathematik, Psychologie, Risikomanagement, juristische Beweisführung, Verhandlungstaktik. In einem Pilotprojekt auf Jamaika tut man jetzt schon benachteiligten Schülern Unterricht in Texas Hold'Em und Co an.

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casinoroyal

Auch aus eigener Erfahrung gesprochen, so unrecht hat der Professor nicht. Neben den andauernden Marketingdauerfeuer der Onlinepokeranbieter mit Internetwerbung, TV-Platzierungen und Geldgutscheinen ist eine der Gründe für den andauernden weltweiten Pokerboom die Faszination an den mannigfaltigen Handlungsebenen des einfach wirkenden Kartenspiels.

Tatsächlich kann man aus Semi-Bluff, Checkraising, Expected Value und andere fortgeschrittene Techniken im Handling des Kartenglücks viel für Aktivitäten in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ableiten.

Die Pokerhauptlehren für Leben und Welt sind allerdings:

"Das Wichtigste ist das Geld."

"Du hast nur Vorteile, wenn es genug Benachteiligte gibt."

"Mehr Vorteile gegenüber mehr Benachteiligten und dadurch mehr Geld bringen dir Datenauswertung,, Propaganda, Betrug und Irreführung."

Poker ist vor allem ein wunderbares Kriegsspiel.

So gesehen ist Charles Nesson's angestrebte bessere Welt durch Pokerunterricht für Benachteiligte so wie Weltfrieden durch Waffenlieferungen an unterdrückte Völker.

 

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